Flugverkehr (148): Säulen am Himmel

web108 am 11. November 2022 um 00:11

Nachdem ich Flügel gesehen hatte, fiel mir eine überirdisch schöne Stelle in Wind, Sand und Sterne von Antoine de Saint-Éxupéry ein … und mir schwante, ich hätte sie bereits verwendet. Stimmt! Bei Himmelsmänner, dem 12. Beitrag für manipogo am 20. August 2012, an dessen Ende: verschenkt! Darum biete ich das Stück noch einmal an und ausführlicher. Ich will mehr »

Flugverkehr (147): Flügel, ein Film

web108 am 10. November 2022 um 00:45

Larissa Schepitko? Das junge Paar aus Weißrussland, wie ich im Pflegeheim tätig, winkte ab: nie gehört, den Namen. Kein Wunder. Die ukrainische Filmemacherin starb schon 1979 bei einem Autounfall und wurde nur 41 Jahre alt. Ihren Film Der Aufstieg habe ich behandelt, vier weitere beachtliche hat sie vollendet, und in Flügel (Кгылъя) von 1966 (am 10. November erstmals gezeigt) geht es ums Fliegen, klar.  Ich will mehr »

30 Männer, und dann: Meloni

web108 am 9. November 2022 um 00:32

30 Ministerpräsidenten hatte Italien seit dem Zweiten Weltkrieg (und 67 Regierungen). Und jetzt zum ersten Mal eine Frau: Giorgia Meloni. Der Komiker Crozza witzelte, er frage sich, ob sie im Palazzo Chigi — der Regierungssitz in Rom am Largo Chigi — überhaupt eine Frauentoilette hätten … Doch an Giorgia Meloni kam man nicht vorbei, und nun schrieb sie Geschichte. Ich will mehr »

Träume im Islam

web108 am 8. November 2022 um 00:25

Vor einiger Zeit (ich schätze: vor einem Jahr) brachte ich ein großformatiges arabisches Buch mit ins Heim, das mir in Landsberg einst Antiquar Konrad Federl geschenkt hatte. Mein syrischer Kollege schaute es an und meinte nur: »Da geht es um Träume.« Mehr braucht man nicht zu wissen. Ich studierte dann Literatur darüber und fand meine Aufzeichnungen. Ich will mehr »

Das Traumtagebuch

web108 am 7. November 2022 um 00:01

Vor 10 Tagen hatte ich meinen Absturz-Traum wiedergegeben, was mich auf den Gedanken brachte, mein kleinformatiges Traumtagebuch durchzublättern. Es wurde am 5. April 2019 begonnen und ist eine Fundgrube. Dabei geht es zwar um meine Träume, doch stecken natürlich überpersönliche Lehren darin — und vielleicht regt dies alles dazu an, selber ein Traumtagebuch anzufangen. Ich will mehr »

Feuer!

web108 am 6. November 2022 um 00:38

James Hutton wies uns vorgestern auf das Vulkanwesen hin, das unterirdisch die Welt befeuert. Wir sollten uns also mit der Mythologie des Feuers beschäftigen. Ich kam von der Arbeit heim, um darüber nachzudenken, und da ging es schon wieder los: Ein Freund lud mich zu einem Feuer im Garten ein, es sei ja ein milder Herbstabend, und Giovanna hatte nach ihrer 4. Impfung erhöhte Temperatur. Ich will mehr »

Eine sonderbare Wirtszeche

web108 am 5. November 2022 um 00:37

Am 17. April 1805 soll sich in einem Wirtshaus Segringen (bei Dinkelsbühl in Bayern) eine lustigen Geschichte zugetragen haben, die uns Johann Peter Hebel (1760-1826) unter dem obigen Titel erzählte. Die 6000 Jahre — damals immer noch das vermutete Alter der Erde — tauchen auf, und so weitet sich ungeahnt der Blick, trotz des profanen Motivs, dass drei Studenten ihre Zeche prellen wollen. Ich will mehr »

Die Theorie der Erde

web108 am 4. November 2022 um 00:37

Der schottische Gelehrte James Hutton (1726-1797) gilt als der »Vater der modernen Geologie«. Er, der Einzelgänger, war dem Denken seiner Zeit weit voraus. 1785, als immer noch die (sich auf die Bibel stützende) Ansicht herrschte, die Erde sei um die 6000 Jahre alt, veröffentlichte Hutton seine »Theorie der Erde« und behauptete, unsere Erde sei uralt, man könne ihren Anfang nicht einmal erahnen. Das war unerhört.  Ich will mehr »

Die Kunst der Verwirrung

web108 am 3. November 2022 um 00:37

Wen spielen wir? wurde bei manipogo an Halloween gefragt. Das verfolgen wir nun. Das Schlussbild des Beitrags (von Lorenzo Lippi) spiegelte die Simulation wider, war eine Allegorie auf die Schauspielkunst und wirft die Frage auf: Wie stehen Film und Theater zum Leben?   Ich will mehr »

Marterln

web108 am 2. November 2022 um 00:57

Wir nehmen den heutigen Allerseelentag zum Anlass, ein paar noch nie gezeigte Fotos zu veröffentlichen. Ein Marterl hat man in Bayern immer aufgestellt, um an einen jähen Tod zu erinnern, der unerfreulich war: Zu Hause wollte man sterben. Die heutigen Ausgaben sind Marterln (die Mehrzahl) an den Straßen, an denen wegen hohen Verkehrsaufkommen auch jähe Tode stattfinden. Ich will mehr »