Monatsarchiv für Juli 2018

Ich liebte sie

Montag, den 23. Juli 2018

Wie schön, frei zu sein! Manuskript abgegeben, Verleger zufrieden, und nun kann ich mich mehr manipogo widmen. Hier kommt noch ein Auszug aus meinem Werk, in dem es ums Verpassen geht beziehungsweise um die Angst davor. Allerdings steht es nicht in dem Buch, weil es zu sehr Abschweifung war, und darum veröffentliche ich das Stück […]

Raum und Grenze

Freitag, den 20. Juli 2018

Komplizierte Systeme ziehen mich magisch an. Das ist so mit der Kabbala und auch mit dem tibetischen Buddhismus, der es uns vordergründig einfach macht, bevor er uns in die Verwirrung stützt. Was ist ein Mandala? Etwa ein schön gestalteter, ausgemalter Kreis, mit dem man meditiert? Weit gefehlt.

Rhythmen und Theater

Mittwoch, den 18. Juli 2018

Sonderbare Phänomene erlebt man in der Welt. Und schon bei kleinen Beobachtungen kann man sich fragen (frage ich mich): Was sagt mir das über das Universum oder, weniger pathetisch, über Mensch und Welt? Wie bei der Begegnung mit einer extravaganten Frau in Heitersheim …

Nah den Viertausendern

Montag, den 16. Juli 2018

Die hohen Berge machen süchtig. Plötzlich steht man auf 2.900 Metern Meereshöhe, sieht blendendweißen Schnee in der Ferne, da man umringt ist von Viertausendern. Der Himmel ist blau, in der Farbe des Unendlichen, Wolken ziehen vorüber, ein Vogelschrei irgendwo, sonst Stille, und die Stille hinter der Stille, das ist vielleicht Gott, und was wir sehen, […]

Die Magie des Fußballs

Samstag, den 14. Juli 2018

Die Poesie des Fußballs hatte ich einen Beitrag getauft, der vor vier Jahren lief, als uns die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien beschäftigte. Nun: die Magie. Gestern war Volllmond. In einer Menge manipogo-Beiträge kommt das Wort Fußball vor, sicher in 50, und daraus schließt man: Ich mag dieses Spiel. Schauen wir es uns von oben an.

Männer

Donnerstag, den 12. Juli 2018

In der Lettre international geht es um Trends in der Gesellschaft, aber nicht um Mode oder Wohnen, sondern die wichtigen Trends, gesehen von Autorinnen und Autoren, die scharf hinsehen und natürlich links sind oder linksliberal, jedenfalls so denken, wie aufgeklärte Menschen denken sollten. Auch Belinda Cannone in ihrem Beitrag Zivilisierte Verführung sprach mir aus der […]

Rückzug

Sonntag, den 8. Juli 2018

Rolf Hannes leiht mir immer wieder die neueste Ausgabe der Lettre international aus Berlin, dieser anspruchsvollen Kulturzeitschrift im DIN-A-3-Format. Ich greife ein paar Beiträge aus Heft 121 heraus, vor allem Der einsame Ruhm von Enrique Vila-Matas, der mich persönlich ansprach.

Parzivals Versäumnis

Mittwoch, den 4. Juli 2018

Ich habe neulich (am letzten Tag im Juni) ein Manuskript meinem Verleger geschickt. Hoffen wir, dass er damit zufrieden ist. Ende Mai strich er mir ein Drittel (zu Recht), und damit die Seiten nicht vergebens geschrieben sein mögen, teile ich Teile daraus mit euch. Sharing is caring!