Klea und Ura

web108 am 13. Februar 2021 um 00:19

Klea und Ura klingt fremdartig, und dazu kommen wir noch. Gemeint sind Felecia und Len La Scolea, die zusammen das Buch For All Is Love geschrieben haben, seit 1. August 2020 auf dem Markt. Sie schreiben über ihr gemeinsames Leben und die Welt jenseits dieser Welt, in die Felecia im November 2019 gegangen war. Dr. La Scolea tat alles, um Kontakt zu ihr zu bekommen und schaffte es. Ich will mehr »

Guerra und Binda

web108 am 12. Februar 2021 um 00:10

Gestern betitelten sich Sergio und Cena mit »Guerra« und »Binda«, den Pedalhelden der 1930-er Jahre. Allerdings schrieb Don Gastone ein Buch über den spanischen Bürgerkrieg, der 1936 begann, und im selben Jahr beendete Binda schon seine Karriere. In Romanen darf es solche Unklarheiten geben, die Handlung spielt anscheinend in der ersten Hälfte der 1930-er Jahre; und wir sorgen für Klarheit über Learco Guerra und Alfredo Binda. Ich will mehr »

Schöner Priester

web108 am 11. Februar 2021 um 00:46

IMG_20160221_083052Dies ist — ungeachtet des Titels — ein Fahrradbeitrag. Das Buch Schöner Priester von Goffredo Parise wurde 1954 zum ersten italienischen Bestseller nach dem Krieg. Der Erzähler ist der 12-jährige Sergio, ein armer Junge, der natürlich von einem Fahrrad träumt. Sein Großvater vermietet in Vicenza Räder, und er lebt in einem großen Mietshaus, dessen Parteien wir kennenlernen. Sergio übrigens kriegt sein Traum-Rad! Ich will mehr »

Der Schneesturm

web108 am 10. Februar 2021 um 00:31

Am Todestag Puschkins will ich eine kurze Erzählung von ihm wiedergeben, die trefflich konstruiert ist, eine schöne Pointe hat und gut ausgeht — getreu dem Vorsatz, auf manipogo eher Lustiges und Harmonisches aus der Literatur zu bringen. Wer sich ein Vergnügen gönnen will, kann freilich Der Schneesturm selber lesen statt meines Beitrags;  es sind ja nur 13 Seiten. Ich stieß beim Herumlesen darauf und hatte Lust, die kleine Novelle nachzuerzählen. Ich will mehr »

Dinge am Himmel

web108 am 9. Februar 2021 um 00:06

Über Ufos schrieb gegen Ende seines Lebens Carl Gustav Jung (1875-1961), der von vielen verehrte Schweizer Seelenforscher und Therapeut, und er sah ein, dass er damit seinen »mühsam erkämpften Ruf der Wahrhaftigkeit, der Vertrauenswürdigkeit und der wissenschaftlichen Urteilsfähigkeit« aufs Spiel setzte. Aber Jung stand immer so weit über den Dingen, dass ihm nichts etwas anhaben konnte. 1959 erschien sein Buch. Ich will mehr »

Wahre Halluzinationen

web108 am 8. Februar 2021 um 00:35

Dass es für Lichter bei Listowel im Januar 3000 Abrufe gab, hat mir Auftrieb gegeben. Vielleicht sollte ich öfter über Ufos schreiben? Interessiert mich ja auch. Damals am Institut habe ich heißhungrig alles darüber gelesen und mir gründliche Notizen gemacht. Heute nehmen wir uns ein Erlebnis des US-Bewusstseinsforschers Terence McKenna vor. Ich will mehr »

Sechs Filme

web108 am 7. Februar 2021 um 00:33

Sechs Filme, nicht Sexfilme. (Blöder Witz, ich weiß.) Mal mehr übers Diesseits schreiben und auf dem Boden bleiben; wobei gute Filme uns ja gerade aus der Gegenwart entführen und uns manchmal den Boden unter den Füßen wegziehen. Es waren sechs hervorragende Filme, die ich gesehen habe, und darum spiele ich mal Filmkritiker. Ich will mehr »

Gratuliere, Armando!

web108 am 6. Februar 2021 um 00:43

Heute wird Armando Basile 74 Jahre alt, wenn ich richtig gerechnet habe, und wir gratulieren! Das schönste Geburtstagsgeschenk ist das Buch über sein Leben und seine Taten, das vor zwei Wochen beim Tribus-Verlag herausgekommen ist und Der Eine Million Kilometer Mann heißt. Müsste man eigentlich mit Bindestrichen schreiben, und zuletzt hatte ich noch als Titel Der letzte Cowboy vorgeschlagen, aber sei’s drum. Ich will mehr »

Der Schlüssel

web108 am 5. Februar 2021 um 00:15

Erst vergangenen Oktober hatte ich den bulgarischen Denker (oder sollen wir sagen: Guru?) Omraam Mikhael Aivanhov zitiert. Das war aus seinem Buch Der Schlüssel zur Lösung aller Lebensprobleme, das aus vielen seiner Vorträge besteht, die mitgeschrieben wurden. Nun wüsste man natürlich gern, wie sich sämtliche Lebensprobleme lösen lassen; wo liegt der Schlüssel? Gleich.  Ich will mehr »

Die Stimme, von fernher

web108 am 4. Februar 2021 um 00:17

Man muss nicht Dichter sein, um sich an die Stimmen zu erinnern. Diejenigen der Menschen, die uns teuer sind, begleiten uns. Manchmal wiegt eine Stimme schwerer als ein Gesicht. Jemand fehlt; es fehlt auch seine/ihre Stimme, sein/ihr Wort, das neben allem Handeln herlief, beiläufig, und dann doch jenen Menschen ausmachte, der seine Stimme war, an uns gerichtet. Wir waren gemeint, wir wurden gerufen, und das war schön. Ich will mehr »